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LED Lichtleiste: Von der wissenschaftlichen Entdeckung bis zur Massenproduktion

In den letzten Jahren hat sich die Leistung von Leuchtdioden rapide gesteigert. Inzwischen findet man sie in vielen verschiedenen Formen, beispielsweise als LED Lichtleiste oder als selbstklebende LED Streifen, die sogar die Farbe wechseln können. Bis LEDs allerdings den Einzug in unsere Wohnräume geschafft haben, war es ein langer und nicht immer einfacher Weg.

Ignoriert und vergessen

Es war eine wissenschaftliche Entdeckung von Ferdinand Braun, die zu der Entwicklung von LED Lampen führte, aber lange ignoriert wurde. Er fand 1876 heraus, dass Stromleitung durch Kristalle (u.a. Sulfidkristalle) in eine Richtung außerordentlich gut funktionierte, während in die andere Richtung nahezu kein Strom floss. Allerdings erlaubte es der Stand der Wissenschaft zu diesem Zeitpunkt noch nicht, eine plausible Erklärung für diese Merkmale zu finden. Erst knapp 60 Jahre konnte das Phänomen wirklich erklärt werden.

Schnelle Entwicklung

Ab den 1950er Jahren, ging die Entwicklung dann recht schnell voran. Durch den Fortschritt in der Halbleiterphysik konnten weitere Experimente durchgeführt werden, die in der Erfindung der Leuchtdiode resultierten. Einige Quellen datieren das Ereignis auf 1962. Ab diesem Zeitpunkt entwickelten viele Firmen (u.a. Monsanto) Leuchtdioden und steigerten kontinuierlich ihre Leistungsfähigkeit. Zunächst waren sie aber eher nicht für den Gebrauch als wichtigste Lichtquelle geeignet.

Ab 2007 konnten Verbraucher LED Lampen auch für herkömmliche Lampenfassungen erstehen, sodass viele sie gegenüber Halogen- und Energiesparlampen bevorzugen. Da sie inzwischen auch warm-weißes Licht spenden können, steigt die Beliebtheit kontinuierlich. Auf viele Verbraucher wirkte zudem der hohe Preis abschreckend, doch durch die wachsende Massenproduktion wird auch dieser zukünftig abnehmen.