LED Leuchtmittel – 1962 war es soweit

LED Leuchtmittel

Eine ganze Zeit galt die Glühlampe wie man sie kennt als technische Vollkommenheit. Erfinder wie Alva Edison oder Louis Thénard galten als Wunderbringer. Zuvor gab es die Gaslampe oder Petroleumleuchte. Diese musste man regelmäßig auffüllen, sodass die eh schon nicht allzu starke Leuchtkraft nicht generell erlischt. Aber die viel größere Problematik war die ausgesprochen hohe Entzündlichkeit des Gases oder Petroleums. Sehr häufig kam es zu unschönen Szenen in Häusern, die besser nicht erläutert werden. Schnell kam es zu neuen Erfindungen als Glühlampenalternative.

Vor über 1 Jahrhundert entdeckte ein deutscher Forscher Ferdinand Braun eine Möglichkeit, anorganische Stoffe durch Anlegen an einer elektrischen Spannung zum Leuchten anzuregen. Dies war 1876 und somit 4 Jahre vor der Patenanmeldung von Edisons Glühlampe. Dies geriet aber unglücklicherweise in Vergessenheit. Erst als der Russische Wissenschaftler Lossew den sogenannten „Round-Effekt“ wiederentdeckte, kam es zum Aufschwung der LED Leuchtmittel.

Durch die Entwicklung und Entwicklung des Transistors konnte an der Leuchtdiode weiter geforscht werden. Letzten Endes war es der amerikanische Wissenschaftler Nick Holonyak, der im Jahre 1962 das erste sichtbare LED erfand. Er erhielt über Umwege Förderung durch die vielen Forscher und Erfinder die seit Ferdinand Braun an Halbleitern gearbeitet haben. Somit vollendete er dessen Allgemeinziel.

Funktionsweise

Die Funktionsweise einer LED ist nicht zu vergleichen mit der einer Glühbirne. Deswegen ist es erstaunlich, dass Wissenschaftler schon 1876 herausgefunden haben, dass spezielle Stoffe, unter Spannung gesetzt, beginnen zu fluoreszieren. Doch die Herangehensweise zur Verwirklichung war noch nicht ausgetüftelt genug. Dies brauchte noch ca. 100 Jahre, um eine solche Vorrichtung zu bauen (1962).

Zuerst muss man wissen, dass LED´s aus Halbleitermaterialien hergestellt sind, also dementsprechend Strom in nur eine Richtung fließen kann. Leuchtdioden sind so konzipiert, dass sie aus zwei unterschiedlichen Schichten aus Halbleitermaterial bestehen. Dabei wird eine Schicht so behandelt, dass sie einen Überschuss an Elektronen verfügt. Bei der anderen Schicht wird genau das Gegenteil getan. Hier wird diese so behandelt, dass sie eine Knappheit an Elektronen vorweist.

Dies wird durch die gezielte Beigabe von bestimmten Atomen erreicht. Werden diese beiden Schichten zusammengeführt, passiert nicht das Geringste da keinerlei Spannung fließt. Erst unter Zugabe von Strom wandern einfach gesagt, die Elektronen der überschüssigen Schicht der auf die mit dem Elektronenmangel. Da diese Schicht Elektronenlöcher verfügt, fließen die Elektronen dort hinein, die Elektronen geben ihre Energie in Anordnung von Licht frei und genau dann entsteht ein Lichtblitz. Da diese Lichtblitze beachtlich schnell nacheinander kommen, sehen wir es als gleichmäßig leuchtende Lichtquelle an.

Alle Variationen

Was die Einsatzgebiete von LED´s betrifft, ist es einfacher zu sagen wo keinerlei LED´s als Lichtquelle beansprucht werden. Es beginnt vom weitreichenden beleuchten eines Flughafens bis zu Ampeln oder Fahrzeugrücklichtern. Die LED hat sich mit Recht bewährt. Sie hat eine längere Laufleistung als ihre große Schwester die Glühlampe. Auch die niedrige Wärmeentwicklung und die Fakt dass sie kein Wärmestrahler ist, macht sie beliebter als die Glühlampe.

Der Technologie sei Dank ist es heutzutage realisierbar, fast jede Farbe zu erzeugen. Dies war bis vor wenigen Jahren noch nicht machbar. Heutzutage ist es machbar, LED´s in Form und Fassung der alten Glühbirne zu erhalten. Diese waren zu Anfang nicht sehr geschätzt, da sie oft ein blaues kaltes Licht ausstrahlte und zudem noch nicht über eine Wattleistung von 30 Watt hinaus verfügte.

Heute ist dieses Problem aber gelöst und das Produktsortiment der LED Leuchtmittelhersteller ist enorm. Da sie sich auch im World Wide Web gut repräsentieren ist es eine gute Gelegenheit solche Online Shops zu besuchen. Dort ist eine große Auswahl zu einem fundierten Preis ausgelegt. Die Fabrikanten haben dort unzählige Leuchtmittel in jeglicher Form und Fassung. Diese können optional als „Retro fit“, oder als futuristische LED ausgewählt werden.