Die Geschichte des Lottos

Eurolotto spielen

Die Historie des Lotto Spielens ist lang. Es begann im 15. Jahrhundert mit der Absicht aktuelle Ratsmitglieder in Genua zu wählen. Daraus entwickelte sich ein Wettbetrieb, der anschließend dazu führte, dass es nun Lotto mit Geldgewinnen gibt. Bereits zu dieser Zeit fanden sich zahlreiche begeisterte Lottospieler. Lotto war überall beliebt. Von Seiten des Volkes, welches mit geringem Spieleinsatz einen hohen Geldbetrag für sich entscheiden konnte.

Und zum anderen der Regierung die nun ein sattes Umsatzvolumen hatten mit dem sie die meist leeren Staatskassen füllten. Ergo ist es auch heute noch die Vorschrift, dass Regierungen die Lottoziehungen organisieren. Gelegentlich werden private Konzessionen vergeben. Mit der Zeit wurde Lotto immer beliebter, die Teilnehmerzahl stieg und der Ausbeute auch.

Für beide Seiten. Von Zeit zu Zeit war das Lotto spielen verboten, da es des Öfteren zu Informationen kam es sei alles nur gefälscht. Doch mit Rückhalt der Regierung und den begeisterten Lottospielern, etablierte sich dies wieder in die Routine. Einige deutsche Kaiser sollen sogar stets Lotto gespielt haben. Ein schönes Zeichen war auch, dass das eingenommene Geld der Lottospieler nicht nur an den Staat und ihren Generalpächters ging. Vielmehr ging ein großer Teil an Armen-, Waisen- und Korrektionshäusern.

Wie es funktioniert

Das heutige Lotto hat sich so weit entwickelt, dass nunmehr jedes Land über ihre persönlichen Lottosysteme besitzt. In der Bundesrepublik Deutschland nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich das „7 aus 38“ was aber kurz danach in das allseits populäre „6 aus 49“ umgewandelt wurde. Hier tippt man auf einem speziell dafür gedachten Tippschein seine Zahlen. Man kann 12 Felder mit jeweils 6 Zahlen darin benutzen. Je mehr Felder gebraucht werden, umso mehr kostet dieser Tippschein.

Im Zuge dessen steigt aber die Gewinnchance da es nun mehr Zahlenkombinationen gibt. Die Gewinnstufen werden in Klassen aufgeteilt die eine dementsprechende Gewinnausschüttung liefern. Diese Klassen gehen von 1 bis 8 wobei die Klasse 8 die niedrigste Gewinnausschüttung aufweist. In dieser befindet man sich wenn man nur 3 übereinstimmende Zahlen hat. In der Klasse 1 befinden sich diejenigen glücklichen, die 6 übereinstimmende Zahlen haben wobei auch noch die Superzahl übereinstimmt.

Die Option hierbei zu gewinnen ist dramatisch gering. Sie liegt bei einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 139.838.160. In der Bundesrepublik gehören nicht nur die „6 aus 49“ zur Lottospielauswahl. Vielmehr gibt es die Ziehung der sogenannten Zusatzlotterien „Super 6“ und das „Spiel 77“. Bei der Ziehung der „Super 6“ erhält man auf dem Tippschein eine Losnummer. Diese Losnummer wird mit einer gezogenen 6 stelligen Nummer verglichen und somit immer ein fester Gewinn ausgeschüttet. Beim „Spiel 77“ ist es dasselbe wohingegen hier mit einer 7 stelligen Nummer gewonnen wird.

Eurolotto – alle zusammen

Lotto war bis damals nur Angelegenheit der Staaten. Doch seit 10 Jahren gibt es sog. Eurojackpots, bei denen sich Länder aus ganz Europa beteiligen. Der bekannteste Eurolottojackpot sind die „EuroMillionen“. Diese Lotterie beherbergt Länder aus 10 Teilnehmerstaaten. Zweck der Eurolotterien ist es eine größere Anzahl potentieller Lottospieler eine Gelegenheit des kollektiven Spielens anzupreisen. Mit den „EuroMillionen“ werden bis zu 220 Millionen Menschen erreicht.

Das System unterscheidet sich von dem hier gängigen „6 aus 49“ System. Hier müssen 5 Zahlen aus 50 und dazu noch 2 Zahlen von 11 Zusatzzahlen korrekt getippt werden, um die höchste Gewinnausschüttung zu erhalten. Hier ist aber zu berücksichtigen, dass diese Art des Lottos nicht von Landeslotterien vergeben wird, da diese nicht in den Verbund von „EuroMillionen“ beigetreten sind. Vielmehr greift der Lottospieler auf eine Offerte von diversen Online-Lottobetreibern zurück.

Solche Firmen leisten den vollen Service wie z. B. die termingerechte Abgabe des Tippscheins, die Ankündigung per E-Mail oder die seriöse Gewinnausschüttung. Um jene Ausgabe zu decken, haben solche Unternehmen besondere Versicherungsverträge abgeschlossen oder haben das Betriebsvermögen abgedeckt. Hohe Gewinnausschüttungen sind bei den „EuroMillions“ keine Besonderheit mehr, hier werden häufig Beträge bis zu 190 Millionen Euro ausgezahlt.