Vorfreude und Ausdruck von Liebe: der Verlobungsring

Eine Verlobung ist ein Eheversprechen und hat in der modernen Zeit eher einen symbolischen Charakter. In Kulturen, in denen Ehen hauptsächlich von Eltern oder Verwandten arrangiert werden, ist ein Verlöbnis immer noch ein wichtiger und teilweise auch rechtlich bedeutender Schritt. Ihm voran geht die Werbung der Braut, die meist durch einen Abgesandten der Familie durchgeführt wird. In manchen Ländern sind außerdem traditionelle Brautwerber oder Heiratsvermittler üblich, die diesen Prozess, manchmal auch gegen Bezahlung, übernehmen. Hier spielen oftmals auch bestimmte positive Eigenschaften eine Rolle, etwa im Adel eine gewisse Standesgemäßheit oder die Festigung durch politische Allianzen. Verlobungsringe in Weißgold mit Brilliant sichern diese.

Traditionell bedeutet eine Verlobung, dass die eigentliche Hochzeit innerhalb des nächsten Jahres stattfinden soll. Natürlich ist dies nicht bindend, sondern wird in der Neuzeit eher locker gesehen, bzw. gar nicht mehr eingehalten. Auch Verlobungsfeiern im Kreis von Familie und Freunden sind heutzutage nur noch selten, in der Regel werden diese eher durch Grußkarten oder Zeitungsannoncen informiert.

Der symbolische Verlobungsring

Tatsächlich geht der Ursprung der Verwendung von Verlobungsringen auf die katholische Kirche zurück: Der Papst Stephan I. War ein großer Verfechter der Unauflösbarkeit der heiligen Ehe. Als Bestärkung des Treueversprechens des Ehemannes an seine zukünftige Frau sollte dieser ihr einen Ring schenken. Sowohl in der römischen Antike als auch im frühen Mittelalter galt der Verlobungsring auch als Zeichen, dass die damals übliche Mitgift der Braut erhalten worden war.

Heute ist der Gebrauch von Verlobungsringen immernoch weit verbreitet. Traditionell bestehen diese aus gewissen Edelmetallen, die mit einem Stein versehen sein können, beispielsweise Verlobungsringe Weißgold mit Brilliant. Getragen werden diese an der rechten Hand.