Buch binden: Welche Möglichkeiten gibt es?

Ein eigenes Buch zu veröffentlichen ist für viele ein Lebenstraum. Manche schaffen es auch, diesen zu verwirklichen, doch der Weg vom Text zum fertigen Buch ist schwieriger als viele denken. Ein wichtiger Schritt, ist das Buch binden zu lassen, denn selbst eine Bachelor- oder Masterarbeit sollte unbedingt gebunden werden. Welche die gängigsten Möglichkeiten sind, können Sie hier nachlesen.

Hardcover

Der Hardcovereinband ist die edelste und hochwertigste Möglichkeit, ein Buch binden zu lassen. Da der Umschlag, der meist aus Pappe oder Karton ist, aus einem Stück besteht, wird er auch als Deckenband bezeichnet. Der Einband ist sehr langlebig und robust und kann zudem individuell bedruckt oder mit einer Prägung versehen werden. Aus diesen Gründen ist ein Hardcover Buch auch meist teurer als ein Taschenbuch.

Softcover

Taschenbücher, auch als Paperback oder Softcover bezeichnet, sind eher für eine größere Zielgruppe gedacht. Der Einband aus dünnem Karton wird um den Buchblock gelegt und in den meisten Fällen verleimt oder verklebt. Zwar kann man auch Softcover individuell gestalten, doch der dünne Einband ist sehr empfindlich und sieht meist schon nach kurzer Zeit abgenutzt aus. Allerdings sind Taschenbücher auch wesentlich günstiger und leichter, da der Einband ein geringeres Gewicht als ein fester Deckenband besitzt.

Klebebindung

Soft- und Hardcover werden in der Regel verleimt. Die günstigere Alternative, die häufig eher für das Binden von Bachelor- oder Masterarbeiten genutzt wird, ist die Klebebindung. Der Umschlag besteht aus einer Vorderseite, einer Rückseite und einem Buchrücken, die alle mit dem Inneren verklebt werden.

Für ein dickeres Buch eignet es sich eher, einen Soft- oder Hardcovereinband zu wählen, da die Seiten meist verleimt oder mit Fäden gebunden werden und somit besser halten. Wer seine Abschlussarbeit als Buch binden lassen möchte, kann natürlich auch auf die günstigere Klebebindung zurückgreifen.